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Mit Bäumen gegen den Klimawandel

in Aktuelles, Luft, Luftverbesserung 19. September 2019

Bäume sollen geschützt und gepflanzt werden.
Gegen den Klimawandel!
Von Milliarden zusätzlicher Bäume sprechen Politik und Umweltverbände.

Denn: Bäumepflanzen ist effektiv – rund zwei Drittel der, von uns Menschen verursachten, klimaschädlichen CO2-Emissionen können so gebunden werden.

Die Bäume speichern Kohlenstoffdioxid (CO2), im Rahmen der Photosynthese, und wirken so der Erderwärmung entgegen. Allerdings geht es unseren Bäumen und Wäldern, in Europa und global, nicht gut und sie können diese wichtige Aufgabe immer weniger wahrnehmen.

Das ist für uns schlecht – für den gesamten Planeten.

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Der Wald stirbt

Abholzung, Waldbrände und die immer länger andauernden Trockenperioden machen unseren Wäldern zu schaffen.

– Weltklimarat 2019

Das merken wir mittlerweile auch deutlich hier bei uns in Europa. Dabei ist Waldsterben kein neues Thema.
Wir wissen es bereits seit den 1980er Jahren, dass es dem Wald nicht gut geht. Damals standen die Folgen des sauren Regens für den Wald im Vordergrund. Ein massives Fortschreiten des Waldsterbens ließ sich damals durch Katalysatoren und Russfilter begrenzen.

Das Waldsterben geriet lange Jahre einfach in Vergessenheit – und ist nun dramatischer als zuvor zurück. Genaugenommen war es nie weg.

Allein in Deutschland ist rund ein Drittel des Landes bewaldet. Das klingt zunächst viel.
Aber: Es gelten bereits 100.000 Hektar dieser Fläche als tot. Das ist eine Fläche von rund 140.057 Fußballfeldern.

100000 Hektardeutscher Wald sind bereits tot!

Die heißen Sommer der letzten Jahre haben die Böden ausgetrocknet und zu einer immensen Schwächung der Bäume geführt.

Jetzt ist die Mithilfe von uns allen gefragt.

feld-mit-abgestorbenen-baeumen

Waldsterben 2.0

Heute sprechen wir vom Waldsterben 2.0.

Durch den Klimawandel hat sich schleichend unser gesamtes Ökosystem verändert.
Neue Pilzarten und Insekten gefährden jetzt zusätzlich unsere Baumarten. Zu wenig Wasser lassen Fichten und Kiefern nicht genug Harz produzieren, um sich gegen Schädlinge wie den Borkenkäfer zu wehren. 

Das Waldsterben betrifft den gesamten Planeten. Besonders wichtig für unseren Sauerstoff und für die CO2-Bindung sind die Regenwälder. Zurzeit werden sie von verheerenden Waldbränden heimgesucht. Zusätzlich findet eine kontinuierliche Waldrodung statt.

Allein im vergangenen Jahr wurden rund 40 Fußballfelder Regenwald - pro Minute - abgeholzt.

Utopia 2019

In kürzester Zeit wird so wertvoller und Jahrzehnte alter Wald zerstört. Und mit ihm wertvoller Lebensraum für Mensch und Tier. 
Für unser Klima sind die Auswirkungen katastrophal.

Baumpflanzen als Lösung?

Aufforstung als effektive Maßnahme ist das neue Schlagwort. Das fordern verschiedene Umweltverbände.

Kann uns Aufforstung helfen? In jedem Fall, wir müssen uns jedoch beeilen.
Denn: Um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, müssten in kürzester Zeit ca. eine Milliarde Hektar Land aufgeforstet werden. Das ist eine Fläche, die fast 4000 mal so groß ist wie das Saarland!

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Die zusätzlichen Bäume können langfristig zwei Drittel unserer CO2 –Emissionen speichern. Allerdings dauert es Jahrzehnte, bis die neu gepflanzten Bäume ihr Potenzial voll entfalten können.

Übrigens sind Mischwälder, genaugenommen Laubmischwälder, weniger anfällig. Die Wälder müssen also nicht nur aufgeforstet, sondern gleichzeitig umgeforstet werden.

Es gibt heute viele tolle Baumpflanzprojekte. Die meisten bestehen schon seit Jahren und haben in dieser Zeit viel erreicht. Und das trotz häufig begrenzter Mittel und durch hohen persönlichen Einsatz. 

Für unseren nächsten Beitrag haben wir uns einige Baumpflanzprojekte angesehen. Und auch Projekte, die sich der Walderhaltung verschrieben haben. Denn die bestehenden Wälder müssen unbedingt geschützt und erhalten werden!

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